Auf der Suche nach dem eigenen Ich – Theaterpädagogik in der Klasse 2a

Vor ihrem anstehenden Theaterbesuch erhielt die Klasse 2a besonderen Besuch: Frau Wüstling vom Stadttheater Ingolstadt verbrachte einen Vormittag mit den Kindern und stimmte sie auf das Theaterstück „Der Bär, der nicht da war“ (basierend auf der Geschichte von Oren Lavie) ein.

Zu Beginn beschäftigten sich die Kinder mit einem Thema aus dem Buch: dem Jucken. Wie fühlt sich Jucken an? Welche Geräusche und Bewegungen passen dazu? Mit viel Fantasie probierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Ideen aus.

Dann ging es um die Frage: „Bist du ich?“ Im Buch zieht der Bär einen kleinen Zettel mit diesen Worten aus seiner Tasche. Wie der Bär machten sich auch die Kinder im Klassenzimmer auf die Suche nach ihrem eigenen Ich. Theaterpädagogische Übungen halfen ihnen dabei, sich spielerisch mit dieser Frage auseinanderzusetzen.

Auch die Stille wurde zum Thema: Wie hört sich Stille eigentlich an? Als die Kinder ganz genau lauschen sollten, wie sich die Stille auf dem Pausenhof anhört, krächzte prompt ein Rabe laut dazwischen – ein überraschender und lustiger Moment!

Zum Abschluss gestaltete jedes Kind sein eigenes Ich auf einem Blatt Papier und füllte es mit Dingen, die ganz persönlich dazugehören. Die Kinder hatten viel Spaß und lernten dabei ganz nebenbei einige Übungen aus dem Improvisationstheater kennen.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Wüstling und das Stadttheater Ingolstadt für diesen tollen Vormittag!